Tipps für eine gesunde Stimme

Sprechen sollte sich nie anstrengend anfühlen. Wer versucht mit Druck zu arbeiten, schadet seiner Stimme. Nach jeder Belastung der Stimme sollte man ihr entsprechend Erholung gönnen, vor einer Anstrengung die Stimme aufwärmen. Zum Aufwärmen reicht es schon, wenn man ein wenig summt und Kaubewegungen macht und/oder ein kurzes Lippenflattern. Auch ein stimmhaftes Gähnen entspannt die Stimme. Bei dauerhafter Heiserkeit und/oder Sprechanstrengung kann eine Stimmstörung vorliegen, die logopädisch behandelt werden kann. Wenden Sie sich dazu an Ihren HNO-Arzt.

Nicht zu unterschätzen sind aber auch die Einflüsse, die die Schleimhäute der Stimmbänder schädigen können. Folgendes reizt bzw. trocknet die Schleimhäute aus:

  • Dämpfe und Stäube, Abgase

  • Rauchen

  • Klimaanlage und trockene Räume

  • Alkohol, v.a. hochprozentiger

Auch eine Übersäuerung des Magens und Rückfluss der Magensäure (Sodbrennen und Reflux) können zu Schädigungen der Schleimhaut führen und die Stimme wird rau und heiser. Hier ist eine entsprechende Ernährungsberatung und ggf. eine medikamentöse Behandlung notwendig.

Schleimhautpflege heißt aber nicht nur die genannten Einflüsse zu reduzieren bzw. möglichst zu umgehen, sondern auch viel zu trinken. Aber Achtung: Kaffee und Tee mit ätherischen Ölen bzw. Gerbstoffen trocknen auch aus (Kamille, Pfefferminze, Schwarztee, Grüner Tee). Wer also seiner Stimme Gutes tun möchte, trinkt viel Wasser.

Und wenn dann doch mal ein Frosch im Hals ist, bedenken, dass Räuspern die Stimme auf Dauer schädigen kann, da die Stimmbänder mit sehr viel Kraft aneinander knallen:

Alternative: einen Ton summen und kauen, dabei noch den Brustkorb abklopfen, um eine Art Rüttelbrett zu schaffen. Abschließend einmal Husten und dann den abgehusteten Schleim direkt schlucken, damit er sich nicht wieder auf die Stimmbänder legt.

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